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Corydoras sterbai

Steckbrief:
Corydoras sterbai (Knaack, 1962)
Sterbas Panzerwels, Orangeflossen Panzerwels
Herkunft: Peru, Rio Ucayali Intern, Yarina Cocha
Temp.: 25-29°C (Bei mir 27°C, bei kühleren Temperaturen nicht so agil.)
G.: 6 bis 7 cm

Corydoras sterbai
Bilder Corydoras sterbai
Intern

11/02
6 Stück dieser sehr schönen Corydoras Art schwimmen seit ca. einem 1/2 Jahr bei mir im Becken. Sie sind, wenn sie sich nicht gerade unter einer Wurzel oder einem grossen Blatt ausruhen, immer bis zu den Augen im Sand am gründeln.
12/02
Gau! Nach Kiemenwurmbefall mit eigentlich erfolgreicher Behandlung sind mir innerhalb weniger Stunden vier der sechs verendet. Von den beiden letzten sah einer sehr wackelig aus. Der geschwächte Corydoras wurde in der Nacht von einer Glasgarnele angegriffen und Übel zugerichtet. Am darauf folgenden Tag verendete er. Der Übriggebliebene erfreut sich jetzt, zwei Wochen später, bester Gesundheit.
Wie sich im nachhinein heraus stellte waren durch die Krankheitsbehandlung fast alle Turmdeckelschnecken und einige junge Apfelschnecken eingegangen und verpesteten somit unbemerkt das Wasser. Da die Filterbakterien wohl auch entschärft waren konnten die Nitrat und Nitrit Werte dermassen ansteigen das die Corydoras an Vergiftung starben.
01/03
Der (Zwangs-) Einzelgänger wuselt immer noch, bis zu den Augen im Sand, durch das Becken. An Futter geht im Moment S*ra Viformo und TK-Rote MüLa am besten. Aber er ist halt alleine. Bin momentan auf der Suche nach 6-7 weiteren C. sterbai. Falls in nächster Zeit nichts zu finden ist, werde ich meinen Einzelgänger mit anderen Corydoras Arten vergesellschaften damit er nicht völlig vereinsamt...
02/03
Noch drei Stück bekommen. Einer hat die Grösse meines Einzelgängers und zwei sind etwas kleiner. Alle Vier surfen jetzt in der Strömung des Powerhead. Scheint Ihnen prächtig zu gehen. Entweder sind sie bis zu den Augen im Sand am wühlen oder sie surfen.
04/03
Und wieder 4 Stück bekommen... Somit ist der kleine Trupp wieder auf insgesamt 8 Tiere aufgestockt. Die Tiere sind aber noch recht klein - soll heissen: an Zucht ist eigentlich noch nicht zu denken. Die 8 Rabauken scheinen sich darum allerdings überhaupt nicht zu kümmern. Andauernd werden zwei Weibchen durch das Becken getrieben (in der doch jetzt eindeutigen Absicht sie zur Paarung zu locken). Aufgrund der Grösse der Panzerwelse, denke ich mal das es nur das Vorpupertäre Üben ist und evtl. gelegte Eier wohl eh nicht befruchtet sind. Aber interessant ist es alle mal...
05.11.05
Lange Zeit war über die 8 C. sterbai nichts zu berichten. Sie benehmen sich vollkommen normal. Im Winter begann immer das grosse Treiben das aber immer nur mit vollen Bäuchen für alle Unbeteiligten Mitbewohner endete (die Eier wurden immer alle gefressen). C. sterbai 2 bis 3 WochenAls ich den Trupp am 03. Oktober in mein neues Becken setzte fing sofort wieder das Treiben der Weibchen durch die Männchen an. Das hatte ich ja schon des öfteren im alten Becken beobachtet. Da sich die Zusammensetzung der Mitbewohner nicht geändert hatte machte ich mir da aber keine Hoffnung und achtete nicht weiter darauf. Hinzu kommt ja auch noch das im Becken die Wasserwerte noch nicht optimal waren und durch häufige Wasserwechsel sehr schwankten.
Aber vor zwei Woche sah ich etwas kleines sehr schnell zwischen den Steinen verschwinden. Es konnte sich, weil eine klare Bodenorientierung zu erkennen war, nur um Nachwuchs der C. sterbai handeln. Und wirklich nach einigen Tagen konnte ich einen kleinen Sterbai entdecken und ein Bild von ihm machen.
Wenn die Elterntiere wirklich gleich in der ersten Woche die Eier abgelegt haben müsste der kleine auf dem Bild ca. 3 Wochen alt sein.
Am nächsten Tag sah ich ihn wieder und zu meiner Überraschung noch einen zweiten. Jetzt habe ich Hoffnung das sich in dem grossen Haufen grosser Flusskiesel (~ 10 bis 15 cm Durchmesser) noch einige weitere von ihnen versteckt halten. Wobei ich zwei in einem nicht eingelaufenen, noch kahlen, mit Salmlern besetzten Becken schon durchaus als grosses Glück bezeichnen würde. C. sterbai 2 bis 3 WochenDie Salmler sind in der Regel nicht zimperlich wenn es etwas zu fressen gibt und rauben einem erfahrenen Ancistrus das komplette Gelege aus der Höhle (!) ohne das er etwas dagegen machen könnte.
Ich werde jetzt mal abwarten. In 2 bis 3 Wochen sollten sich die Kleinen schon bei der Fütterung heraustrauen und zu den Erwachsenen gesellen. Vielleicht werden es ja doch mehr als die beiden die sich bis jetzt gezeigt haben...
20.11.05
In der Zwischenzeit ist sicher das es mindestens 3 Stück sind, die durchgekommen sind. Die drei zeigten sich vor ein paar Tagen gemeinsam. Ansonsten sieht man nur manchmal einen einzelnen hier und dort herumwuseln. Da ich keine Möglichkeit habe die kleinen gezielt zu Füttern bin ich über die Wachstumsgeschwindigkeit doch positiv überrascht. Man kann die Fortschritte anhand der Bilder Intern ganz gut sehen, finde ich.
25.11.05
Mehr als diese drei konnte ich nicht finden. Aber unter diesen Umständen schon ein guter Erfolg. Jetzt sind sie auch bei der Fütterung mit dabei und stossen mitten in das Gewusel der Alten und holen sich dort ihren Teil ab. Sie haben eine Grösse von 2 bis 2,5 cm erreicht (von Schnauze bis Flossenspitze) und sehen wie Kleinausgaben der Eltern aus.Corydoras sterbai im Alter von ca. 6 Wochen
12.12.05
Die drei haben wohl den grössten Wachstumsschub hinter sich. Trotz sehr guten Fressverhalten ist nicht viel zu erkennen. Zwischen den Bildern der 6 Wochen alten Jungfische und dem was ich hier rumwuseln sehe ist kaum ein Grössenunterschied festzustellen. Aber sehr Gesund sehen sie aus und verhalten sich auch sonst so wie man es von gesunden Corydoras erwartet (bis zu den Augen im Sand, wühlen sie herum).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sven Stürcken

Links zum Thema:

FishBase:
http://filaman.uni-kiel.de/Summary/SpeciesSummary.cfm?id=46235&lang=GermanExtern
http://ichtyonb1.mnhn.fr/Summary/SpeciesSummary.cfm?id=46235&lang=GermanExtern
Fishbase Suchseite: http://ichtyonb1.mnhn.fr/search.cfmExtern

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