| | zurück Ancistrus dolichopterus Zurück zum Steckbrief Ancistrus dolichopterus  (L183) Ein Zuchtbericht von Filipos Koniaris: Lange ist es her das ich die zwei Elterntiere gekauft habe es waren mit zwei braunen Antennenwelse die ersten Welse im Becken. Ich versuchte mich nach einem halben Jahr mit der Zucht dieser scheuen aber sehr schönen Tiere. Der Erfolg war gleich null. Mit Höhlen, weichem Wasser, hartem Wasser, es nützte alles nichts. Das Paar ging sich aus dem Weg und war mehr getrennt als beisammen. Obwohl ich wusste das es ein Paar war, gab ich den Gedanken mit der Zucht auf. Vor allem ihre Scheu ist extrem, die zwei waren und sind kaum zu sehen. Allerdings scheinen sie sich in der Nacht zu amüsieren. Es kam der Sommer 2003 mit all seinen Rekord Hitzetagen. Die Beckentemperatur stieg bis zu 31 Grad tagsüber. Es schienen sich alle Fischli wohl zu fühlen und so schenkte ich dem ganzen nicht mehr Beachtung. Eines Tages schaute ich mit der Taschenlampe ins Becken und der Lichtstrahl huschte an einem kleinen Antennenwels vorbei. Die kleinen habe ich immer vom grossen Becken ins kleine verfrachtet wo sie etwas ruhiger aufwachsen konnten. Im grossen Becken gibt es genügend Fische die die kleinen gerne verspeisen. Doch halt! Die waren doch noch nie so schön gepunktet und noch nie so dunkel. Der Lichtstrahl ging zurück auf den kleinen und ich traute meinen Augen nicht. Ein kleiner L183. Ich war so ziemlich aus dem Häuschen, und schaute mal in die Röhre wo ich eigentlich immer das Weibchen vermutet habe. Das Paar muss eines nachts abgelaicht haben und den Platz in der Höhle getauscht haben. Ich leuchtete in die Röhre und erblickte bereits den nächsten Wurf.  Der war bereits geschlüpft und zum verlassen der Höhle bereit. Und bevor ich am nächsten Tag ein Zuchtbecken stellen konnte waren die kleinen raus. Ich hatte Pech und die kleinen wurden bis auf zwei, drei Tiere gefressen. Da der Sommer noch andauerte kam bereits der nächste Wurf. Diesmal bereitete ich alles vor, und schnappte mir die kleinen bei verlassen der Höhle und brachte sie vorsichtig ins Zuchtbecken mit Wasser aus dem Hauptbecken. Diese Tortour machte ich zwei Tage mit. Und kaum waren diese kleine draussen kaum auch schon wieder der nächste Wurf. Diesmal nahm ich Papa L183 die Röhre weg bevor die kleinen aus der Röhre raus kamen und legte diese ins Zuchtbecken wo die kleinen einer um den andern raus kamen. Nach zwei Tagen war der letzte raus. Ich füttere die kleinen mit plattgedrückten Tabs, immer verschiedene Sorten so das sie sich nicht an eine gewöhnen. Das eine mögen sie lieber, das andere weniger. Das sieht man daran wie schnell das Futter gefressen wird. Nach ca. einer Woche ist das Wasser im Zuchtbecken gegen Leitungswasser getauscht worden. Dies mache ich mit Absicht, die kleinen sollen sich nicht an Osmosewasser gewöhnt werden. Den die meisten Aquarianer pflegen ihre Becken mit Leitungswasser, mehr nicht. So haben die Tiere nicht noch mehr Stress wenn sie in ein mit normal Wasser gepflegtes Becken kommen. So scheint das Geheimnis sich auf die Temperatur und die Höhle zu konzentrieren. Im Moment habe ich ca. 80 der kleinen L183. Nachschlag wird folgen. Text und Bilder Copyright©Fil Koniaris, Hinwil-Hadlikon http://www.mokro.ch/fil/     Text und Bilder Copyright©Fil Koniaris, Hinwil-Hadlikon http://www.mokro.ch/fil/ | Zurück zum Steckbrief Ancistrus dolichopterus =Externer Link =Eigener Externer Link =TOP Link zum Thema =Interner Link zurück |